Dateien, Speichern und Weitergeben
Wo deine Entwürfe liegen, wie du sie sicherst, welche Formate layerling importiert und exportiert und was auf einem gemeinsamen Server möglich ist.
Wo deine Entwürfe liegen
layerling speichert alles im Browser auf deinem Rechner. Es gibt kein Konto, und nichts wird hochgeladen. (Bei einer Kopie, die du selbst betreibst, können die Entwürfe stattdessen in einem gemeinsamen Ordner auf dem Server liegen; siehe den Abschnitt zum gemeinsamen Ordner weiter unten.) Jede Änderung sichert sich von selbst. Das Vorschaubild auf der Startseite zeigt die Ansicht, die du zuletzt vor dir hattest, als du mit „Zur Entwurfsübersicht“ zurückgegangen bist. Öffnest du layerling nach Tagen wieder im selben Browser, ist alles da.
Gehst du von einem Entwurf, in dem nichts liegt, zurück zur Startseite, fragt layerling, ob er bleiben soll. „Ja“ oder Enter behält ihn, „Nein“ entfernt ihn, damit sich keine leeren Entwürfe ansammeln. Bei einem Entwurf im gemeinsamen Ordner auf einem Server löscht „Nein“ die Datei vom Server, für alle, die ihn benutzen.
Das hat eine Kehrseite: Wer den Browserspeicher löscht oder auf einen anderen Rechner wechselt, verliert die Entwürfe. Sichere deshalb wichtige Arbeiten in eine Datei.
Ordner für deine Entwürfe
Bei Dutzenden Entwürfen reicht eine Liste nicht mehr. Auf der Startseite legt „Neuer Ordner“ einen Ordner für die Entwürfe dieses Browsers an; ein Klick auf den Ordner öffnet ihn. Ordner können Ordner enthalten.
- In einen Ordner: Zieh einen Entwurf auf den Ordner, oder wähle im Menü des Entwurfs „Verschieben nach …“, das jeden Ordner anbietet. Ein neuer Entwurf, und eine Datei, die du öffnest oder importierst, landet in dem Ordner, der gerade offen ist.
- Wieder hinaus: Die erste Kachel in einem Ordner,
.., und die Zeile unter „Entwürfe“ führen zurück; auch auf sie kannst du einen Entwurf ziehen. Ein Ordner, den du auf einen anderen ziehst, kommt in diesen hinein. - Umbenennen und Löschen stehen im Menü des Ordners. Das Löschen eines Ordners löscht keinen Entwurf: Was darin lag, rückt eine Ebene nach oben.
- Die Suche schaut in jeden Ordner; ein gefundener Entwurf zeigt seinen Ordner, und ein Klick darauf öffnet ihn.
„Alle sichern“ nimmt die Ordner mit: Die Entwürfe liegen in der Sicherungsdatei in ihren Ordnern, und das Wiederherstellen legt sie dorthin zurück. Die Ordner dieses Browsers sind andere als die Ordner auf einem Server. Die Vorschaubilder der Karten kommen mit in die Datei und sind nach dem Wiederherstellen gleich wieder da.
Sichern und Weitergeben
Auf der Startseite hat jeder Entwurf ein Menü mit den Optionen zum Umbenennen, Duplizieren und Löschen. Um mehrere auf einmal zu löschen, klick über den Entwürfen auf „Auswählen“: Ein Klick auf eine Karte wählt sie aus (ein Häkchen zeigt, was gewählt ist), „Alle auswählen“ wählt alle Entwürfe der Liste, und „Löschen“ fragt einmal für alle. „Fertig“ oder Esc beendet die Auswahl. Im Serverordner geht es genauso. Mit „Alle sichern“ packst du alle Entwürfe auf einmal in eine einzige Datei. „Sicherung wiederherstellen“ daneben, im Hinweis zu den im Browser gespeicherten Entwürfen (er steht auch auf einem neuen Rechner ohne Entwürfe da), holt sie zurück, auch in einem anderen Browser oder auf einem anderen Rechner; „Entwurf öffnen oder Geometrie importieren“ nimmt dieselbe Datei. Die „Eigene Formen“ dieses Browsers reisen in derselben Datei mit, im Ordner Custom shapes, siehe Formen. Spielst du ein Backup in einen Browser ein, der schon einige dieser Entwürfe hat, werden diese nicht noch einmal angelegt; die Meldung nennt, wie viele schon da waren. Ein Entwurf, der sich nicht lesen lässt, wird ausgelassen, und die Meldung nennt ihn. Lädt die Seite mitten im Sichern neu, meist weil ein sehr großer Entwurf den ganzen Speicher braucht, den der Browser erlaubt, sagt die Startseite danach, bei welchem Entwurf es abbrach: Speichere ihn einzeln als Datei (siehe unten) oder vereinfache seine größten Netze, dann sichere noch einmal.
Einen einzelnen Entwurf sicherst du im Editor: „Exportieren“, dann das Format LYL wählen und „layerling-Entwurf speichern“ anklicken. Die LYL-Datei ist layerlings eigenes Entwurfsformat und enthält alles: Formen, Gruppen, Skizzen, CAD-Daten, importierte Quellen und den Verlauf, also die Rückgängig-Schritte. Bei „Gespeicherter Verlauf“ wählst du, wie viele der letzten Schritte mitreisen sollen; vorgegeben ist, was die Einstellungen (das Zahnrad im Menüband) unter „Verlauf“ aufheben. Die letzte Stufe, „Keine“, speichert den Entwurf nur mit seinem aktuellen Stand - der Weg, eine Datei ohne ihre Rückgängig-Schritte weiterzugeben. Der Export ist eine Kopie unter dem „Dateiname“, den du einträgst; der Entwurf im Browser behält seinen Verlauf. Ältere .skf-Dateien aus früheren Fassungen lassen sich weiterhin öffnen, gespeichert wird dann als .lyl.
In den eigenen Ordner speichern (Chrome und Edge). Dort öffnet der Knopf den Speichern-Dialog deines Systems: Ordner und Namen wählst du selbst, und eine vorhandene Datei lässt sich ersetzen. Danach speichert Strg+S den Entwurf ohne Dialog wieder in genau diese Datei. Ein Entwurf, den du aus einer .lyl-Datei mit „Entwurf öffnen oder Geometrie importieren“ oder dem Öffnen-Knopf im Export-Fenster geöffnet hast, wird ebenfalls in diese Datei zurückgespeichert. Einmalig fragt der Browser womöglich nach der Erlaubnis, die Datei zu ändern. Nach dem Neuladen der Seite kennt der Entwurf seine Datei nicht mehr, das nächste Strg+S fragt wieder danach; der Dialog beginnt im zuletzt benutzten Ordner. Firefox und Safari erlauben einer Seite nicht, so in Dateien zu schreiben. Dort wird die Datei wie bisher in den Downloads-Ordner heruntergeladen, und Strg+S lädt sie erneut herunter; Firefox lässt sich unter Einstellungen, Allgemein, Downloads so einstellen, dass es jedes Mal nach dem Ordner fragt.
Anhänge
Eine Anleitung, eine Teileliste, Notizen, ein Foto oder ein Datenblatt können als Dateien beim Entwurf bleiben. „Anhänge“ in der Leiste „Verwalten“, die Büroklammer, öffnet die Liste; ein kleiner Punkt an der Büroklammer zeigt, dass der Entwurf welche hat.
- „Anhang hochladen“: Wähle eine oder mehrere Dateien:
.md(Markdown) oder.txtals reinen Text (UTF-8), Bilder als.png,.jpg,.jpegoder.webpoder Dokumente als.pdf. Eine Datei wird an ihrem Inhalt geprüft, eine Datei, die nicht ist, was ihr Name sagt, wird also abgelehnt, und andere Arten, darunter.svg, lassen sich nicht anhängen. Eine Textdatei darf höchstens 2 MB groß sein, ein Bild 16 MB und ein PDF 32 MB; ein Entwurf nimmt bis zu 32 Dateien und zusammen 64 MB auf. - Die Liste: Der Pfeil lädt eine Datei so herunter, wie sie hochgeladen wurde. Der Papierkorb entfernt sie; die Zeile fragt vorher noch einmal nach, und eine entfernte Datei kommt mit Rückgängig nicht zurück, weil Anhänge nicht zum Rückgängig-Verlauf gehören.
- Eine Datei lesen: Das Auge in der Zeile einer
.md- oder.txt-Datei öffnet sie zum Lesen in einem Fenster, ohne sie herunterzuladen. Markdown erscheint formatiert, mit Überschriften, Listen, Häkchen, Tabellen und Code; eine Textdatei genau so, wie sie geschrieben ist. Nur Links auf Webseiten und E-Mail-Adressen funktionieren, und sie öffnen sich in einem neuen Tab. Bilder, die die Datei nennt, werden nicht geladen: An ihrer Stelle steht ihre Beschreibung. Escape, das Kreuz oder ein Klick neben das Fenster schließt es. Lesen geht auch in der Verlaufsansicht. - Ein Bild ansehen: Das Auge in der Zeile eines Bildes öffnet es im selben Fenster, verkleinert, wenn es groß ist. Ein PDF hat kein Auge: Lade es herunter und öffne es in dem Programm, mit dem du PDF-Dateien liest.
- Ein Name, den es schon gibt: layerling fragt, was geschehen soll. „Ersetzen“ legt den neuen Inhalt in die Datei dieses Namens, die ihren Platz in der Liste behält. „Umbenennen“ fügt die neue Datei unter einem anderen Namen hinzu und schlägt den ersten freien vor, etwa
notizen 2.md. Das Kreuz lässt die neue Datei weg. Groß- und Kleinschreibung zählen gleich, und dieselbe Datei noch einmal hochzuladen ändert nichts.
Anhänge werden wie alles andere mit dem Entwurf gespeichert: im Browser, in einer LYL-Datei, in einer Sicherung und in einem Entwurf auf einem Server, wohin sie gelangen, sobald eine hinzukommt oder wegfällt. Mit „In diesen Entwurf einfügen“ oder mit einer eigenen Form kommen sie nicht mit, und ein Fehlerbericht enthält sie nicht. Ein Entwurf mit Anhängen wird als neuere Art von LYL-Datei gespeichert: Ein älteres layerling sagt, dass es sie nicht öffnen kann, statt die Dateien zu verlieren. Ein Entwurf ohne Anhänge wird genau wie bisher gespeichert.
Exportieren
Klicke auf „Exportieren“ oder drücke Strg+E.

Oben steht der Dateiname, darunter wählst du das Format. Ist etwas markiert, wird nur die Auswahl exportiert, sonst der ganze Entwurf. Lässt die Auswahl sichtbare Teile aus, sagt das ein Hinweis im Fenster deutlich, und „Alle auswählen“ markiert mit einem Klick alles Sichtbare. Ist die Datei geschrieben, schließt sich das Fenster von selbst; schlägt der Export fehl, bleibt es mit der Meldung offen.
| Format | Wofür | Was du wissen musst |
|---|---|---|
| STL | Slicer und 3D-Druck | Ein Dreiecksnetz. Das einfachste und verbreitetste Format. Eine STL hat keine Teile: Körper, die sich überlappen, werden zu einem Netz verbunden. Sollen sie getrennte Teile bleiben, exportiere 3MF. In Chrome und Edge fragt der erste STL-Export, wohin gespeichert wird, und spätere STL-Exporte des Entwurfs schreiben in diese Datei, bis du im Dateinamen einen anderen Namen tippst oder „Speichern unter …“ drückst. |
| 3MF | Slicer mit Farben | Jeder Körper bleibt ein eigenes Teil mit Namen und Farbe. Was sich überlappt, wird nur bei gleicher Farbe zusammengefügt; steckt eine Form in einer andersfarbigen, etwa ein Logo in einer Platte, spart die zuerst gebaute dort Platz für die spätere aus. Geeignet für PrusaSlicer, Bambu Studio, OrcaSlicer und Cura. Bambu Studio und OrcaSlicer fragen beim Öffnen, wie die Farben auf deine Filamente verteilt werden sollen, und nennen die Datei „nicht von Bambu“ – die Meldung ist harmlos. |
| OBJ | Modellierung und Austausch | Ein breit unterstütztes Netzformat. Die Farben stehen als Eckpunktfarben in derselben Datei, ohne zusätzliche .mtl. Bambu Studio und OrcaSlicer lesen sie und fragen wie bei 3MF nach der Zuordnung auf die Filamente; andere Programme sehen nur die Form. Überlappende Körper werden wie bei 3MF nur bei gleicher Farbe zusammengefügt. |
| STEP | Ein vollwertiges CAD-Programm | Behält Quader, Zylinder, Kugeln und Kegel als exakte Geometrie, ebenso Formen aus einem Umriss (Stern, Herz, Ellipse, Rohr, Halbkugel, Rundes Dach, Abgerundeter Quader, Schwalbenschwanz, die Bohrungen und mehr), das gebogene Rohr, Gewinde, Federn und Zahnräder, dazu Rundungen und Fasen. Der erste STEP-Export in einer Sitzung lädt den CAD-Kern (etwa 22 MB) einmalig nach. |
| SVG | Lasercutter und Plotter | Eine saubere Draufsicht in Millimetern, samt Löchern und gekrümmten Umrissen. Unter „Ansicht“ schreibt „Aufstandsfläche auf der Arbeitsebene“ nur die Umrisse, mit denen die Objekte auf der Arbeitsebene stehen. „Sichtbare Kanten von oben“ schreibt die von oben sichtbaren Kanten als Linien, jeden Körper in seiner Farbe; siehe unten. |
| DXF | Laserschneid-Betrieb | Dieselbe Draufsicht („Silhouette von oben“ oder „Aufstandsfläche auf der Arbeitsebene“) als ein Umriss aus Linien, echten Bögen und Kreisen - keine Polylinien, Splines oder aus kurzen Geraden zusammengesetzte Kurven - auf Layer 0 in Weiß, DXF 2000 in Millimetern, nicht gespiegelt. Körper, die sich berühren, werden ein Umriss, so wird keine Linie doppelt geschnitten. Betriebe wollen ein Teil pro Datei: das Teil vor dem Export markieren. Noch nicht an einem Laserschneider erprobt: Rückmeldungen sind willkommen. |
| PNG | Forenbeiträge, Druckportale, Rückfragen | Ein Bild der Ansicht, wie sie gerade ist, in doppelter Auflösung und ohne Griffe, Auswahlrahmen und Maße. „Druckplatte zeigen“ und „Hintergrund durchsichtig“ wählst du im Fenster. Drehe und zoome vorher, bis der Ausschnitt passt; die Auswahl spielt hier keine Rolle. |
| LYL | layerling selbst | Der bearbeitbare Entwurf mit allem Drum und Dran. |
| 2D | Werkstatt, Drehbank und Fräse, Dokumentation | Eine Zeichnung im Maßstab 1:1 als PDF oder SVG: Vorder-, Drauf- und rechte Seitenansicht auf einem ISO-Blatt. Siehe unten. |
Stege für herausfallende Teile (DXF und SVG). Wird eine Platte mit Schrift mit dem Laser oder dem Plotter geschnitten, fällt die Mitte von Buchstaben wie o, a und b heraus. Setz im Export-Fenster des DXF, oder des SVG mit der Draufsicht, den Haken bei „Stege für herausfallende Teile“, dann halten kleine Stege solche Teile am Material ringsum fest, wie bei einer Schablone: „Stegbreite“ (0,5 bis 3 mm) und „Stege pro Teil“ (1 bis 4) stellst du daneben ein. Ein Steg berührt nie einen anderen Umriss oder Steg und lässt keinen zu schmalen Spalt zum Schneiden; Teile, die sich sonst nur gegenseitig halten würden, hängen zusätzlich an der Platte. Bekommt ein Teil bei der gewählten Breite keinen Steg, nennt die Meldung nach dem Export, wie viele es sind. Ohne den Haken ändert sich nichts.
STL in den eigenen Ordner (Chrome und Edge). Dort öffnet der erste STL-Export eines Entwurfs den Speichern-Dialog deines Systems: Ordner und Namen wählst du selbst, und eine vorhandene Datei lässt sich ersetzen. Danach schreibt jeder STL-Export des Entwurfs ohne Dialog in genau diese Datei; das Export-Fenster zeigt, in welche, und Speichern unter … neben dem Export-Knopf wählt eine andere. Der Dialog merkt sich seinen eigenen Ordner, getrennt von dem für Entwürfe, so bleiben die Slicer-Dateien beim Slicer. Nach dem Neuladen der Seite kennt der Entwurf seine STL-Datei nicht mehr, und der nächste Export fragt wieder. Firefox und Safari laden die Datei wie bisher herunter. Willst du jede STL lieber als einfachen Download, bei dem der Browser einen schon benutzten Namen nummeriert (name (1).stl, name (2).stl), wie es Tinkercad tut, schaltest du „STL als Download speichern“ in den Einstellungen unter „Darstellung“ ein.
Eine Aussparung, die du nicht gruppiert hast, zieht der Export von jedem Körper ab, den sie berührt, so wie die Ansicht es zeigt. Du musst also nicht vor jedem Export gruppieren. Mit einer Auswahl zählen nur die ausgewählten Aussparungen. Allein lässt sich eine Aussparung nicht exportieren; darauf weist dich layerling hin.
STEP enthält nur exakte CAD-Körper. Was sich nicht exakt abbilden lässt, etwa ein als STL importiertes Netz, bleibt draußen. Die Meldung nach dem Export nennt diese Körper beim Namen und sagt, warum. Für den Drucker nimmst du dann STL oder 3MF, die tragen alles.
SVG für Laser und Plotter
Mit „Sichtbare Kanten von oben“ unter „Ansicht“ zeigt das SVG den Entwurf so, wie du ihn von oben siehst, wie die Draufsicht einer Zeichnung: Jede sichtbare Kante ist eine Linie, von anderen Teilen verdeckte Kanten fallen weg. Jede Linie hat die Farbe ihres Körpers, sodass ein Laser- oder Plotterprogramm, das nach Farben sortiert, jede Farbe auf eine eigene Ebene legt. Ob eine Ebene geschnitten, geritzt oder graviert wird, legst du dort fest.
Jede Fläche, die eine Farbe zeigt, hat einen geschlossenen Umriss, und wo zwei Körper aneinanderstoßen, bekommen beide die Linie. Die Flächen sind gerade-ungerade gefüllt: Füllst du eine Farbe zum Gravieren, bleiben ihre Löcher und die Plätze anderer Körper frei. Ein Teil, das durch ein anderes hindurchragt, bekommt die Linie, wo es herauskommt. Das SVG ist im Maßstab 1:1 in Millimetern, die Vorderseite des Entwurfs liegt unten auf dem Blatt, an derselben Stelle wie die Silhouette. Ein Entwurf mit zu vielen Kanten für diese Ansicht, etwa eine Platte mit Hunderten Löchern, bekommt stattdessen seine gefüllte Silhouette, und die Meldung nach dem Export sagt das.
Eine Zeichnung für die Werkstatt
Wähle das Format 2D (mit der Maus darauf steht Zeichnung) und unter dem Dateinamen PDF oder SVG. Ist etwas ausgewählt, wird nur die Auswahl gezeichnet, sonst der ganze sichtbare Entwurf; Aussparungen, die du nicht gruppiert hast, schneiden trotzdem die Teile, die sie berühren.
layerling zeichnet Vorder-, Drauf- und rechte Seitenansicht in Erstwinkelprojektion (die Seitenansicht links neben der Vorderansicht, die Draufsicht darunter) auf das kleinste ISO-Blatt, das passt, von A4 bis A0, oder ein größeres, wenn das Teil es braucht. Es ist immer 1:1. Jede Ansicht trägt ihre Gesamtbreite und -höhe, Kanten, die man nicht sieht, sind gestrichelt. Runde Bohrungen, die parallel zu einer Blickrichtung laufen, bekommen ein Mittenkreuz und eine Bezeichnung (F1, T1, R1), und eine Tabelle unten nennt ihren Durchmesser und ihre Lage, gemessen von der linken unteren Ecke der Ansicht. Das Schriftfeld unten rechts enthält Name, Maßstab, Einheit, Datum und Blattnummer. Die Wörter auf dem Blatt folgen der Sprache der Oberfläche.
Drucke bei 100 % oder „tatsächlicher Größe“, sonst stimmen die Längen nicht. Was die Zeichnung nicht tut: Gewinde, Tiefen, Toleranzen und schräge Bohrungen werden nicht bemaßt, und die Maße kommen aus dem Modell als Netz, sind also Nennmaße. Ein sehr feines Teil (über 100.000 Dreiecke) oder mehr als 200 Bohrungen lehnt der Export mit einer Meldung ab; wähle dann weniger Objekte.
Die Projektion beruht auf der Zeichnungsarbeit von Cadverix-3D von WC3D.
Wie viel Filament braucht das?
Bei STL, 3MF, OBJ und STEP zeigt das Feld „Material“ Volumen, Gewicht und Filamentlänge (1,75 mm) dessen, was exportiert wird. Gezählt wird wie in der Datei: nur sichtbare Körper, Aussparungen abgezogen, Überlappungen nur einmal. Rechts wählst du das Filament – PLA, PETG, ABS, ASA, TPU oder PA (Nylon) –, das Gewicht folgt seiner Dichte. Das Volumen ist das des Körpers. Gewicht und Filament sind eine grobe Schätzung für einen Druck mit Wänden und Füllung: Unter der Überschrift stellst du die „Füllung“ (zu Beginn 15 %) und die „Wände“ (2) ein, und das Feld sagt, was es gezählt hat und wie viel dasselbe Teil massiv wöge. Die Einstellungen deines Slicers entscheiden über die echte Zahl, nimm sie also als Richtwert, gut zum Vergleichen von Entwürfen und dafür, ob die Rolle noch reicht. Bei 100 % Füllung zählt das Feld das Teil als massiv, die Obergrenze und taugt gut zum Vergleichen und dafür, ob die Rolle noch reicht. Das Feld rechnet erst, wenn du auf „Berechnen“ drückst, damit sich das Export-Fenster auch bei einem fein nachgezeichneten Modell sofort öffnet.
Importieren
Über „Importieren“ oder Strg+I bringst du fremde Dateien in den Entwurf.

- „layerling-Entwurf öffnen“: Ein layerling-Entwurf (
.lyl, oder eine ältere.skf) kommt als neuer Entwurf zurück. - „In diesen Entwurf einfügen“: Die Körper eines layerling-Entwurfs kommen in den offenen dazu. Praktisch für Grundformen, die du immer wieder brauchst: Baue sie einmal, speichere sie und hole sie jedes Mal herein. Legst du eine oder mehrere
.lyl-Dateien im Ablagefeld darunter ab, kommen sie genauso dazu. Seine Notizen kommen mit, zugeklappt und hinter denen, die der Entwurf schon hat, weiter nummeriert, ebenso seine Bezugspunkte. - DXF: Eine DXF, wie ein Laserschneid-Betrieb oder ein Lieferant einen Teileumriss schickt, kommt als Teile zum Weiterarbeiten herein: jeder geschlossene Umriss ein 4 mm hoher Körper, jedes Loch darin ein eigenes Loch daneben (ein rundes als Zylinder), so dass ein Loch im 3D-Editor wie jedes andere verschoben und in der Größe geändert wird; zum Verschieben des Teils alle auswählen. In Millimetern (eine Datei in Zoll wird umgerechnet, eine ohne Einheit als Millimeter gelesen), Bögen und Kreise bleiben echte Bögen. Gelesen werden Linien, Bögen, Kreise, Ellipsen, Polylinien, Splines und Blöcke; Text, Bemaßungen und Schraffuren fallen weg, ebenso Umrisse, die sich nicht schließen - die Meldung sagt, wie viele. Die Dicke stellst du in den Eigenschaften ein.
- Geometrie hinzufügen: Lege STL-, OBJ-, 3MF-, STEP-, SVG-, PNG- oder JPG-Dateien im Fenster ab oder klicke, um eine Datei auszuwählen. Importierte Netze kannst du drehen, verschieben, mit Aussparungen schneiden und dann weiterbauen. Ein SVG kommt als Skizzenkörper, auch eins aus einem Nachzeichner wie picsvg.com oder Inkscapes „Bitmap nachzeichnen“: Seine Umrisse werden zu Linien und Kurven einer Skizze, 4 mm hoch und von oben so zu lesen wie in der Zeichnung. In den Eigenschaften stellst du die „Füllung“ ein, als Fläche oder als Kontur außen, innen oder mittig, und mit „Silhouette (ohne Löcher)“ fallen die Löcher weg, siehe Skizzen, Abschnitt „Füllung und Silhouette“. Die Punkte selbst änderst du im Skizzenmodus. Soll es in einer eigenen Größe kommen, tippe vorher im Importfenster unter SVG und Bild: Breite in mm die Breite ein, wie in Tinkercad: Die Zeichnung wird darauf skaliert, Tiefe und Höhe der Skizze mit, und das Feld ist nach diesem einen Import wieder leer; leer gelassen kommt ein SVG in seiner eigenen Größe und ein Bild 50 mm breit. Nur ein sehr verwickeltes SVG mit mehr als 2500 Linien und Kurven kommt als festes Netz. Ein Bild (PNG oder JPG) wird zu einem Umriss nachgezeichnet und kommt genauso, als Skizzenkörper von 50 mm Breite, den du danach anders groß machen kannst: der Teil des Bildes, der nicht sein Hintergrund ist, wobei der Hintergrund der Teil ist, der mehr vom Rand des Bildes einnimmt. Eine SVG, die nur ein einziges Bild enthält, wird genauso nachgezeichnet. Eine Form, die sich nicht zu einem Körper bauen lässt, etwa ein Umriss, der sich selbst kreuzt oder an einem Punkt berührt, lässt layerling weg und meldet nach dem Import, wie viele es waren. Dann hilft es, im Zeichenprogramm überlappende Teile zusammenzufügen, die Umrisse zu schließen und die Datei neu zu speichern. Zeichnungen, die auf einer Seite entstanden sind, etwa die Ebenen eines Dokuments als einzelne Dateien, liegen wieder deckungsgleich, wenn du im Importfenster vor dem Import „SVG: Lage auf der Zeichenfläche beibehalten“ einschaltest: Jede behält ihre Lage auf der Seite, sonst wird jede auf sich selbst zentriert. Ein SVG in mehreren Farben kommt ebenfalls als ein Körper je Farbe an, jeder in seiner Farbe und an seinem Platz; mit mehr als 12 Farben, wie sie ein nachgezeichnetes Bild hat, bleibt es ein Körper. Eine farbige OBJ oder 3MF kommt als ein Körper je Farbe, alle an ihrem Platz zueinander. Bei einer OBJ stehen die Farben entweder in der Datei selbst, wie bei einer OBJ aus layerling, oder in einer
.mtldaneben. Die wählst du mit aus, oder du importierst gleich das ganze ZIP, so wie Tinkercad die OBJ herausgibt. Eine 3MF trägt ihre Farben selbst, und bei einem Projekt aus Bambu Studio, OrcaSlicer oder PrusaSlicer bekommt jedes Teil die Farbe seines Filaments. Eine 3MF mit mehreren Objekten, etwa ein Projekt mit einem Objekt je Druckplatte, kommt als ein Körper je Objekt; Modifier, negative Volumen und Stützblocker aus dem Slicer bleiben draußen. Was im Slicer auf die Flächen gemalt wurde, liest layerling nicht. - Aus Tinkercad: Ein STL- oder OBJ-Export aus Tinkercad kommt wie jedes Netz als Geometrie herein, ein OBJ behält die Farben. Die echten Formen kommen mit einem kostenlosen Werkzeug aus der Community: Export to layerling von taylormadearmy, ein Lesezeichen, das ein Tinkercad-Design in deinem Browser in eine
.lyl-Datei umwandelt, die du hier mit „layerling-Entwurf öffnen“ öffnest. Es gehört nicht zu layerling und wir haben es selbst noch nicht getestet; der Autor hat es unter Windows mit Chrome getestet.
Ein Entwurf, der mit einer neueren layerling-Version gespeichert wurde, kann Dinge enthalten, die deine Version noch nicht kennt, etwa eine neue Form, eine neue Einstellung oder eigene Schriften. Kann layerling ihn deshalb nicht öffnen, nennt die Meldung beide Versionen. Öffnet er sich, steht im Hinweis, dass Neueres hier anders aussehen kann. In beiden Fällen hilft es, die Seite neu zu laden: layerling.com liefert immer die neueste Version. Die installierte App holt sie sich beim nächsten Start, auf einem eigenen Server spielst du das Update ein.
Bilder als Vorlage fügst du im Skizzenmodus ein, siehe Skizzen.
Ein importiertes Netz vereinfachen
Ein gescanntes oder modelliertes Netz hat oft weit mehr Dreiecke, als seine Form braucht, und jedes davon wird beim Verschieben, Schneiden und Speichern mitgeschleppt. „Netz vereinfachen“ in der Gruppe Ändern (oder im Rechtsklickmenü des Körpers) zeigt das Netz, wie es ist, neben dem, was ein gewählter Anteil seiner Dreiecke davon übrig lässt; beide Ansichten drehen und zoomen gemeinsam, mit den Maustasten der Arbeitsebene. Lege fest, wie viel bleiben soll, als Prozentsatz oder als Zahl von Dreiecken, und „Vereinfachen“ übernimmt das leichtere Netz. Das Ergebnis ist ein einfaches Netz: Beim Ergebnis eines Schnitts oder einer Vereinigung entfallen „Gruppe bearbeiten“ und die ursprünglichen Teile.
Schneiden, Vereinigen und Schnittmengen mit einem importierten Netz werden in deinem Browser berechnet, darum begrenzen die Arbeitsbereich-Einstellungen, wie viele Dreiecke so ein Netz haben darf („Importierte Netze schneiden bis“). Ein Netz über der Grenze wird nicht verarbeitet, und die Meldung nennt seine Dreieckszahl; vereinfache das Netz zuerst oder hebe die Grenze an, wenn dein Rechner das verträgt.
Einen Fehler melden
Macht layerling etwas Unerwartetes, speichere einen „Fehlerbericht“: Der Link steht unten in der Fußzeile neben dem Forum. Das ist eine ZIP-Datei, weil GitHub und viele Foren eine bloße .lyl ablehnen: Darin liegen dein Entwurf als .lyl und eine kurze Textdatei mit Version, Browser, Bildschirmgröße, den letzten Meldungen und aufgetretenen Fehlern. Die Startseite öffnet das ZIP wie eine Sicherung, oder du entpackst es und öffnest die .lyl. Persönliches steht nicht darin. Häng die Datei an deinen Beitrag im Forum oder bei GitHub, dann lässt sich der Fehler mit genau deinem Entwurf nachstellen.
Bleibt layerling mit einem Fehler stehen, erscheint statt einer leeren Seite ein Fenster mit der Fehlermeldung. Darin sicherst du den zuletzt im Browser gespeicherten Stand des Entwurfs als .lyl-Datei, kehrst zur Übersicht zurück oder beginnst einen neuen Entwurf. Die Fehlermeldung aus dem Fenster und die gesicherte Datei helfen beim Melden.
Gemeinsame Entwürfe auf einem Server
Wenn layerling auf einem eigenen Rechner oder Webserver läuft, kann es einen gemeinsamen Ordner anbieten, in dem alle Nutzer Entwürfe ablegen. Auf der Startseite erscheint er dann als „Auf dem Server“. Du legst dort Ordner an, verschiebst Entwürfe per Ziehen und suchst über den ganzen Ordner. Ein Entwurf, der dort liegt, sichert sich von selbst dorthin zurück. Ein Entwurf aus diesem Browser kommt auf den Server, indem du seine Kachel auf die Serverkachel ziehst oder im Menü der Kachel „Auf den Server legen“ wählst. Eine Sicherung, die du öffnest, landet zuerst in diesem Browser, wie jeder Entwurf, den du öffnest, außer neue Entwürfe beginnen auf dem Server (siehe unten); von dort legst du die Entwürfe auf den Server. Die Startseite zeigt einen Entwurf unter seinem Dateinamen: Benennst du ihn um, auf seiner Kachel oder oben im Editor, wird auch die Datei auf dem Server umbenannt. Löschst du einen Entwurf oder Ordner, ist er endgültig weg, samt seiner Arbeitskopie in diesem Browser. Eigene Formen auf dem Server liegen dort im Ordner Custom shapes, siehe Formen.
Zwei Dinge machen das schneller: „Alle auf den Server legen“ auf der Startseite legt alle Entwürfe dieses Browsers auf einmal auf den Server, und mit dem Haken bei „Neue Entwürfe auf dem Server“ startet jeder neue Entwurf gleich im Serverordner und sichert sich dort ab der ersten Änderung. Mit dem Haken beginnt dort auch alles andere, was einen Entwurf anlegt: eine Datei öffnen oder importieren, „Sicherung wiederherstellen“ (mit den Ordnern der Sicherung), Duplizieren und einen Stand aus dem Verlauf übernehmen, jeweils in den Serverordner, den du offen hattest; „Neuer Ordner“ auf der Startseite legt dann einen Ordner auf dem Server an. Ein Entwurf aus den ersten Augenblicken wartet, bis der Server geantwortet hat. Liegt in diesem Browser kein eigener Entwurf, sagt der Hinweis auf der Startseite, dass sie auf dem Server liegen, statt zur Sicherung aufzurufen. Der Haken bleibt in diesem Browser gespeichert. Ein Entwurf, der nicht mitkommt - etwa weil sein Name auf dem Server schon vergeben ist -, bleibt im Browser, und die Meldung sagt, wie viele es sind.
Auch die anderen Exportformate (STL, 3MF, OBJ, STEP, SVG, PNG und die Zeichnung) können in denselben Ordner: Im Export-Fenster schreibt „Auf dem Server speichern“ die Datei neben deinen Entwurf, oder in den Ordner, den du auf der Startseite geöffnet hast, wenn der Entwurf nicht auf dem Server liegt. Ein Programm, das den Ordner teilt, etwa ein Slicer in Docker, kann sie dort öffnen. In der Liste der Entwürfe erscheint die Datei nicht. Liegt eine Datei dieses Namens schon dort, sagt es die Meldung, und ein zweiter Druck auf den Knopf ersetzt sie.
Das ist kein gleichzeitiges Bearbeiten: Wer eine Datei öffnet, arbeitet an einer eigenen Kopie. Hat inzwischen jemand anderes die Datei geändert, verweigert layerling das Überschreiben.
Auf layerling.com ist diese Funktion nicht eingeschaltet. Wie du sie auf einem eigenen Server einrichtest, steht in der README auf GitHub.